MOSCOW:PARADISE

Die Ausstellung moscow:paradise stellt verschiedene Positionen neuester russischer Kunst vor, die sowohl die historischen Gegebenheiten reflektieren, als auch aus dem Fundus der „westlichen“ Kunst schöpfen. Das zeitgenössische russische Kunstschaffen präsentiert sich in der Ausstellung als äußerst vielfältig und gibt dem Besucher durch eine Reihe von Anknüpfungspunkten an die westliche Kunstgeschichte die Möglichkeit, die Weiterentwicklung der Kunst im Osten zu verfolgen, als auch die hiesige Kunstproduktion aus einem etwas anderen Blickwinkel zu sehen.

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NIGHTPIECES

Nightpieces ist der Titel einer Reihe von Fotografien, die als schwarz/ weiß Dias letztes Jahr in Chicago entstanden und beleuchtete Hochhäuser im Downtown Chicagos zeigen. Wie in allen größeren Stadten sind dort die “highrise-buildings” von Bürohäusern und Repräsentationsgebäuden nach Einbruch der Dunkelheit hell von innen beleuchtet und prägen die nächtliche Skyline der Stadt.

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FACING 2

Aus unterschiedlichsten Positionen ein Querschnitt zu finden, welcher im Überblick die Intentionen der jungen KunststudentInnen zeigt, gilt auch bei facing 2 als wesentliches Ziel. Die zu dieser Ausstellung geladenen KünstlerInnen studieren in den Meisterklassen Eva Schlegel, Peter Kogler und Heimo Zobernig an der Akademie der bildenden Künste in Wien.

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ART BRUT – KOLLABORATIONEN

In den vergangenen Jahren wurden wir immer wieder auf Projekte aufmerksam, bei denen die Zusammenarbeit von behinderten und nichtbehinderten KünstlerInnen thematisiert wurde. „Davon wissend, dass es in geistig behinderten Menschen ebenso wie in nichtbehinderten Menschen Talente zu entdecken und zu entwickeln gibt, wird seit Jahren großer Wert auf die Entfaltung kreativer Fähigkeiten gelegt.“ (zit. nach G.Weixlbaumer, Institut Hartheim).

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GIRLS

Die Malerei ist tot.

Eine in der langen Geschichte der Kunst immer wieder heftig vertretene Meinung. Nachdem die Malerei, vor allem seit der Geburtsstunde der Fotografie, ihren unerbittlich exklusiven Charakter verloren hat, ist sie dabei, ihren eigenen Platz in einer neuen pluralistischen und toleranten Kunstwelt, wo alles erlaubt ist, zu finden.

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FACING 1

Was gibt es Neues in der Kunst? Gibt es überhaupt Neues? Was können wir künftig erwarten? Neue biedermeierliche Betulichkeit oder Provokation? Inhaltsschwere oder Formalismus? Gefühlsintensität oder Strenge? Malerei, Skulptur oder Neue Medien?

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BERNSTEINFRIES 2

Können sie sich noch erinnern?

Anfang des Jahres 2001 malten zwei Künstler (F.W.Bernstein und Rudi Hurzlmeier) vor Publikum in der Galerie zwei Gemäldefriese. Die beiden Malflächen waren mit 10 m x 2,2 m äußerst monumental. Interesse, Begeisterung und Aufregung waren so groß, dass wir uns entschlossen haben, das Projekt unter dem Titel bernsteinfries 2 fortzusetzen.

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ZWISCHENBILANZ

Die KünstlerInnenliste der Galerie Lendl in Graz liest sich wie ein Auszug des “who is who” der zeitgenössischen Kunstszene. Seit 15 Jahren stellt Eugen Lendl hochklassige österreichische und internationale Kunst aus, seit kurzem in neuen Räumlichkeiten (Palais Wildenstein, Hans Sachsgasse 1/1Stock, 8010 Graz). 

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SPLEEN

spleen: phantastischer Einfall, verrückte Angewohnheit, seltsame Eigenart (Duden Fremdwörterbuch).

Bei jedem Projekt steht am Beginn die Überlegung nach einem passenden Titel. Er sollte das Projekt treffend beschreiben, bei den GaleriebesucherInnen Aufmerksamkeit erwecken und interessant klingen.

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NATUR DELUXE

Mit der Konsequenz eines Wissenschafters beobachtet der Fotograf Andrew Phelps mit seiner Kamera eine seltsame Form des Naturerlebens: Den Campingkult.
Leben in der Natur, wie Zigeuner, auf Wiesen, billig, schnell, beweglich, mobil. Dies ist die Grundidee dieser vor einigen Jahrzehnten einsetzenden Bewegung. Und was ist daraus geworden? Eine ganz seltsame freizeitliche Wohn- und Lebenssituation.

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GRENZBEREICHE

Josef Bauer und Hans-Peter Feldmann kennen sich seit der gemeinsamen Ausbildungszeit an der Linzer Kunstschule (das ist beinahe 4 Jahrzehnte her). In der Galerie der Stadt Wels werden diese beiden hochinteressanten Künstler (nach vielen Jahren des freundschaftlichen Kontaktes) an einem Ort zusammen ausstellen. Josef Bauers Werk ist ein wichtiger Bestandteil des österreichischen Kunstschaffens des 20. Jahrhunderts. Der in Linz lebende, aus Gunskirchen stammende Künstler hat sich in seinen Arbeiten immer wieder der Fotografie bedient.

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PORTRAIT UND LANDSCHAFT

Den Menschen seiner Bilder begegnet Bernhard Fuchs im näheren Umkreis seiner oberösterreichischen Heimat, wo er aufgewachsen ist und sich noch regelmäßig aufhält. Den Bildern liegt eine große Vertrautheit mit den Portraitierten zugrunde. Einerseits ist den gezeigten Personen das bewusste Posieren vor der Kamera bewusst, andererseits öffnen sie sich aber zugleich wie zu einem selbstverständlichen Gegenüber. 

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DER BERNSTEINFRIES

Die Galerie wird für eine Woche zum offenen Atelier, Kunstproduktion vor Ort erlebbar. Als Fries lebensgroßer Figuren wird von den Künstlern F.W.Bernstein und Rudi Hurzlmeier „das Weltgericht“ bildnerisch inszeniert, ein Thema das vor einigen Jahrhunderten barocke Malerfürsten wie Peter Paul Rubens oder Tiepolo (Umschlagbild) beschäftigte.

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LAND ART USW.

Mitte der 60er Jahre haben Künstler vor allem in den USA begonnen, ihre Arbeit außerhalb der traditionellen Ausstellungsräume Galerie und Museum zu realisieren. Was mit kleinformatigen, bescheidenen Zeichensetzungen in der Natur begann, fand seine Fortsetzung in Großraumskulpturen von gigantischem Ausmaß, an deren Fertigstellung zum Teil noch heute gearbeitet wird.

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UM BAUTEN

Bauen als Antwort
auf die Ressourcen der Region

Der Rolle des Architekten als Botschafter eines ästhetischen Systems, das überall seine goldenen Eier ablegt, ohne sich um die örtlichen Zusammenhänge und Probleme zu kümmern, können Maximilian Luger und Franz Maul nicht viel abgewinnen.

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SAMMLUNG GUTJAHR

Der Sammler Josef Wintersteiger braucht seinen Blick nur zu Boden richten, um fündig zu werden. Was bei der täglichen Arbeit auf der Baustelle anfällt bzw. als Abfall zurückgelassen wird, kann zum kostbaren Sammlungsstück werden. Jede Baustelle ist voller Bodenschätze. Die in der Ausstellung gezeigten Fundstücke hat Josef Wintersteiger im Laufe von zwei Baustellenjahren im Minoritenkloster oder dessen unmittelbarer Umgebung aufgelesen.

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APERTURE

Die Verwandlungen von Orten der Kunst, die Claudia Pilsl
Seit einigen Jahren realisiert, vollziehen sich zwar in einem Medium, dessen Schwarzweiß seit nunmehr 150 Jahren die Authentizität des Realen verheißt, doch ihre Transformation von architektonischen Räumen ereignen sich auf der Ebene des Virtuellen, im Bild der Photographie.

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ANSAMMLUNGEN

Am Beginn unserer Kultur standen neben den Jägern die Sammler. Sie machten sich auf den Weg, um nach Hause zu bringen, was sie an Verwertbarem in den Wäldern, auf den Wiesen und Feldern gefunden und aufgelesen hatten. Der Sammler gilt als eine durchaus ominöse nicht zu sagen obskure Gestalt, von der man sich freilich ein völlig falsches Bild macht.

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KUNSTRITUALE

Auf den ersten Blick stellt sich die Sache sehr einfach dar:
Die Galerieleiter suchen Künstler aus, die Werke werden in den Ausstellungsraum transportiert und positioniert.
Dann das übliche Ritual: Vernissagenpublikum, Politiker, KünstlerIn. Der Kulturreferent eröffnet, ein mehr oder weniger interessanter Festredner, meist Kunsthistoriker, spendet erklärende Worte. Danach Buffet, Smalltalk, Ende der Veranstaltung.
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