EUROPEAN EYES ON JAPAN

Seit 1999, dem Jahr seiner Gründung, holt das Fotografie-Projekt European Eyes on Japan / Japan Today engagierte FotografInnen aus verschiedenen europäischen Ländern nach Japan, damit sie in ihrer Arbeit Aspekte unserer heutigen Umwelt sichtbar machen, die wir als gegeben ansehen und deshalb nicht mehr wahrnehmen. Ihre Arbeiten sind in diversen Publikationen und Ausstellungen in Europa gezeigt worden, aber auch an denjenigen Orten Japans, wo die Fotos aufgenommen wurden. Für das europäische Publikum war dies eine Gelegenheit, gewisse stereotypische Bilder ad acta zu legen und Japan so zur Kenntnis zu nehmen, wie es heute ist.

Für die diesjährige, elfte Runde des Projekts besuchten zwischen Anfang Februar und Ende März drei Fotografen die Präfektur Niigata im Norden Japans, die für erstklassigen Reis und Sake bekannt ist: Arturas Valiauga (Litauen) konzentrierte sich in seinen Arbeiten zum Thema Nahrung auf das Alltagsleben; er verwendete dazu eine eigene Kamera mit speziellen Objektiven. Andrew Phelps(Österreich) besuchte mehrere Orte in der Präfektur Niigata und fotografierte Menschen und Landschaften, Hans-Christian Schink (Deutschland) konzentrierte sich auf Landschaften und verwendete eine Großformatkamera, der Bilder sich vor unseren Augen verwandeln. Die Ausstellung wurde kuratiert von Mikiko Kikuta.   

Fotos Ausstellung:

 

 

DIE SCHATZINSEL

Die Liste der KünstlerInnen, die in den vergangenen acht Jahren in der Galerie ausstellten, ist lang. Dank der Freundlichkeit und Großzügigkeit der KuünstlerInnen, mit denen wir zusammenarbeiten durften, entstand eine kleine, aber sehr feine Sammlung von Exponaten. Und das trotz eines Ankaufsbudgets, das eigentlich nur Höflichkeitsgesten als Dank für die Kooperationen erlaubte. Continue reading →

NATUR DELUXE

Mit der Konsequenz eines Wissenschafters beobachtet der Fotograf Andrew Phelps mit seiner Kamera eine seltsame Form des Naturerlebens: Den Campingkult.
Leben in der Natur, wie Zigeuner, auf Wiesen, billig, schnell, beweglich, mobil. Dies ist die Grundidee dieser vor einigen Jahrzehnten einsetzenden Bewegung. Und was ist daraus geworden? Eine ganz seltsame freizeitliche Wohn- und Lebenssituation.

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