ICH SEH ETWAS, WAS DU NICHT SIEHST

Ein lange geplantes Projekt der Galerie der Stadt Wels und des Stadtmuseums wird Realität:

wir werden Exponate aus dem Archiv (Grafiken, Zeichnungen, Gemälde, Pläne, Drucke) mit zeitgenössischer Kunst kombinieren. Besonders, neben den unterschiedlichen, skurrilen, wundersamen Fundstücken, sind dabei die beiden Künstler_innen Nadia Khiari und Franz-Josef Altenburg.

Die herausragende Künstlerin und Cartoonistin Nadia Khiari aus Tunesien verdankt ihre Popiula- rität im deutschsprachigen Raum neben ihren Cartoons zwei Arte-Dokumentationen, die sich mit den Grenzen des Humors auseinandersetzen. Sie kommentiert unter ihrem Pseudonym „Willis from Tunis“ in unterschiedlichen Printmedien mit ihren legendären Katzencartoons die Weltpolitik. Der zweite Künstler ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Keramiker – Franz Josef Altenburg aus OÖ. Seine abstrakten „Rahmenskulpturen“ bilden einen weiteren spannungsgeladenen Kontrapunkt zu den Musemsexponaten.

Nadia Khiari wird ab 13.9. (also zwei Tage vor der Eröffnung) vor Ort mit ihrer gezeichneten Kommentaren beginnen und bis 16.9. in der Galerie weiterarbeiten. Eine schöne Möglichkeit die Künstlerin bei ihrer Arbeit zu beobachten und mit ihr zu sprechen.

Spezielles Rahmenprogramm am Samstag 23. September/ 18 – 20 Uhr: „Katzenzeichnen“ – wollen alle können …
wir zeigen euch wie es geht! Unter fachkundiger Anleitung – Erfolgserlebnisse garantiert! Unkostenbeitrag 5€ – Anmeldung: v.url@medienkulturhaus.at

WOHIN, WENN SICH DIE WELT VERÄNDERT?

Bauworkshop und Ausstellung „Wohin, wenn sich die Welt verändert?“

Die Galerie wird zum Baulabor!

Kooperationsprojekt der Galerie der Stadt Wels, dem afo architekturforum oberösterreich und dem vai Vorarlberger Architektur Institut.

Projektleitung: Veronika Platz und Johannes Kastinger

Eröffnung und Projektstart 7.Juli 2017, 19 Uhr (im Zuge des Sommerfests des MKH°)

Abschluss der Bautätigkeit und damit „Gleichenfeier“ 29. Juli 2017, 19 Uhr „Wohin, wenn sich die Welt verändert?“ – ein Sommer-Bau-Projekt zum Mitreden und Mitbauen macht den Galerieraum zum Baulabor.

Drei unterschiedliche Baugruppen arbeiten nacheinander an einer Raumskulptur zur thematischen Vorgabe und laden interessierte BesucherInnen ein, sich ihnen anzuschließen.

Zum Projektstart (7.Juli) und gleichzeitig zur Eröffnung wird die erste Baugruppe schon mitten in der Arbeit sein – es wird quasi ein Treffen auf der Baustelle. Gemeinsam möchten die Baugruppen der Frage nachgehen, wie Orte des Rückzugs in einer Welt permanenter Veränderung aussehen könnten. Welche räumlichen Situationen könnten erschaffen werden, von realistisch bis utopisch, funktional bis absurd, aktuell anknüpfend bis visionär. Der Ausgang dieses Architekturprojekts im Galerieraum bleibt offen und wird bei der anschließenden Gleichenfeier präsentiert. Ab diesem Zeitpunkt wird die entstandene „begehbare Bauskulptur“, inklusive der Dokumentation (Film, Fotos, Skizzen, Modelle) noch bis 3.September zu den Öffnungszeiten ( Mi – So, 15 – 19 Uhr ) zu bestaunen sein. Das Baulabor lädt zum Mitbauen ein:

Termin 1: Daniel Leidenfrost und Katja Jacob / 4. – 11. Juli 2017

Termin 2: Veronika Platz und Lukas Kopf / 12. – 19. Juli 2017

Termin 3: grossepau.se – Stefan Amann, Constantin Frommelt, Katharina Scharler, Philip Schatzmann / 20. – 27. Juli 2017

Go Public #21 – STEFAN ROISS

Stefan Roiss lässt sich beim Arbeiten von der Musik, die er dabei hört, inspirieren. So wird für ihn ein „starres Bild“ durch die Musik in Bewegung gesetzt und diese überträgt er dann auf das Bild. Die Intensität der Emotionen, die er seinen Zeichnungen geben möchte, drückt er durch verschiedenen Zeichentechniken aus.

Richtungsweisend für die Umsetzung seiner Ideen sind, neben seiner Musik, auch seine vielen Studien von Akten und Objekten. Fügt man alles zusammen, ergeben sich detailreiche Fantasiewelten.

 

Go Public #20 – LAURA EDL

Laura Edl – Comic Zeichnungen

Laura Edl ist 15 Jahre alt und besucht die HBLW Schule in Wels . Beim Präventionspreis der Stadt Wels mit dem Titel „Glück 2 Null“ im Vorjahr war sie eine der Preisträger_innen. Laura bestach mit ihren phantasievollen Comiczeichnungen, von denen im Rahmen von GO PUBLIC, der Jugendgalerie im Foyer im 1. Stock, mehr zu sehen waren.