IM TRESOR. DER SCHEIN TRÜGT

„Im Tresor. Der Schein Trügt“ operiert mit Geschichten und mit Medien. Der Raum, ein Leerstand in der Welser Innenstadt, wird zum Geschäft umfunktioniert – ein Esoterik-Center soll entstehen. Oder verbirgt sich dahinter etwas anderes? Das Publikum erlebt die Geschichte bzw. Geschichten hautnah, und sei es nur durch Irritation.

 

„Im Tresor …“ ist das Resultat einer mehrjährigen, von der EU unterstützten Forschungsarbeit, die bekannte Methoden und Medien des Erzählens in eine neue Form gießen soll. Time‘s Up! greift dabei

auf das Know-how aus Film, Theater, bildender Kunst und Game-Kultur zurück. Im Idealfall wirkt die konstruierte Realität so täuschend echt, dass schon nach kurzer Zeit nicht mehr zwischen Fiktion und Wirklichkeit unterschieden werden kann.

Das interdisziplinäre Time‘s Up!-Kollektiv ist im Linzer Hafengebiet angesiedelt und beteiligt sich seit

15 Jahren am regionalen, nationalen und internationalen Kunstgeschehen.

LONG STORY SHORT

„Man muss schon einen Blick haben. Ich denke schon, dass Maler einen Vorteil haben, den ihnen zur Verfügung stehenden Freiraum dialektisch zu füllen. Musiker denken doch ziemlich linear. Ich denke, dass ich schon ein bisschen begriffen habe, wie das mit der Dialektik funktioniert.“
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GRUND

Das Projekt von Katharina Lackner und Gregor Graf ist zugleich die letzte Ausstellung im derzeitgen Galerieraum, denn ab Sommer 2011 steht dem Medien Kultur Haus ein größerer Umbau bevor. Danach wird die Galerie in den 1. Stock übersiedeln.

Katharina Lackner und Gregor Graf untersuchten im Medien Kultur Haus die Geschichte – und fanden Geschichten. Sie gruben im Staub des Zurückgelassenen und legten scheinbar unsichtbare Zusammenhänge frei. Durch Drehen und Wenden beginnen die Dinge zu sprechen, geben Zeugnis ab und offenbaren Unglaubliches. Die Relation zwischen Gefundenem und dessen Geschichte variiert, biegt sich krumm und bildet am Ende eine Installation.

Katharina Lackner, Jg. 1981, stellt im In- und Ausland aus, sie wurde u.a. nach London. Gdansk, Luxemburg und Bilbao eingeladen. Sie arbeitet medienübergreifend und raumbezogen, derzeit kombiniert sie vorrangig Zeichnung und Video. Gregor Graf, Jg. 1976, zeigt seine Arbeiten ebenfalls in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungshäusern, z.B. in London, Chicago und Barcelona. Seine bevorzugten Medien sind Fotografie und Zeichnung, oftmals im Zusammenspiel mit Rauminstallationen.

ARTBASELMIAMIBEACHWELS #2

Die Kooperation mit der Kunstuniversität Linz, Meisterklasse Malerei + Grafik von  Ursula Hübner, geht in die nächste Runde und präsentiert wieder herausragende Arbeiten Studierender. Das Procedere – die Einladung eines externen Kurators:  Winfried Nussbaummüller vom Kunsthaus Bregenz – soll einen Blick von außen auf das Schaffen der Studierenden initiieren, den Blick aus einer renommierten Kunstinstitution. Aktuelle Arbeiten von insgesamt 30 Studierenden wurden von ihm und von der Galerieleitung gesichtet und besprochen, um daraus eine schlüssige Ausstellung zu gestalten.

Werke von fünf Künstler_innen werden an den Wänden präsentiert: Patricia Pauer und Julia Hinterberger erhielten einen Arbeitsauftrag als Impuls, sich an ein Großformat zu wagen. Dazu kommen Arbeiten von Inga Hehn, Petra Braun und Hubert Ebenberger. Andere sehenswerte kleinere Artefakte von Iona Steixner, Jonas Geise, Marion Reisinger, Karoline Rudolf, Vanja  Krajnc, Georg Pinteritsch, Esther Strauss, Eva Eichinger, Julia Gutweniger, Stephanie Mold, Patrick Schmid und Christina Hainschwang werden auf einem langen Vitrinentisch platziert.

Die Idee hinter dieser Kooperation ist es, jungen Künstler_innen ein professionelles Feedback zu geben und den Einstieg in den Kunstbetrieb zu ermöglichen. Zugleich folgt „Artmiamibeachwels“ einer langjährigen Tradition ständiger Zusammenarbeit großen Bildungsinstitutionen – sowohl mit der Wiener Akademie der Bildenden Künste Wien als eben auch mit der Kunstuniversität Linz.

BABY´S IN BLACK

Arne Bellstorfs Comic-Roman „Baby’s in Black“ macht ein wenig bekanntes Kapitel der frühen Beatles-Geschichte auf ungewöhnliche Weise plastisch: die Liebesgeschichte von Stuart Sutcliffe, dem ersten Bassisten der Band, und der deutschen Fotografin Astrid Kirchherr.

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