GOLDEN NATURE

Fotografie und Malerei gehen in den Gemälden der Künstlerin Ursula Hübner eine Symbiose ein. Foto-Fragmente werden als Farbflächen in die Malerei integriert, ergeben ein malerisches Ganzes. Durch das Zusammensetzen zerschnittener Fotografien, die mit Pinselstrichen ergänzt werden, entstehen Fabelwesen – Hybride aus Mensch und Tier, Pflanzen oder Gegenständen. Es ist dieses alchemistische Zusammenfügen unterschiedlicher Ingredienzien, das es den Bildern ermöglicht, mehr auszudrücken, als reine Malerei oder bloße Fotografie es vermögen.


Ursula Hübner ist Professorin für Malerie und Grafik an der Kunstuniversität Linz. Sie ist mit Ausstellungen im In- und Ausland vertreten und erhielt zahlreiche Kunstpreise. Zuletzt realisierte sie mit dem „Triumphbogen der Kunst“ am Hauptplatz das Siegerprojekt der Triennale Linz 1.0. In der Ausstellung in der Galerie der Stadt Wels werden neue Arbeiten aus den Serien „The World of Interiors“, „Outside“, „Afterglow“ und „Golden Nature“ zu sehen sein.

ROCHADE

Sepp Auer und Gerold Tagwerker sind einander vor der Einladung zu dieser gemeinsamen Ausstellung noch nie persönlich begegnet. Auers Spektrum, er war viele Jahre Professor für Bildhauerei an der Akademie für angewandte Kunst in Wien, umfasst Möbel, Lampen, Skulpturen, Lichtobjekte, Rauminstallationen. Tagwerkers Oeuvre greift formale, gestalterische, strukturelle und inhaltliche Aspekte der Architektur auf. Continue reading →

STILLE POST / ZWEI

„Eine Fotoserie, ein Storyboard eines fiktiven Filmes, filmisch inszenierte Szenen scheinbar unzusammenhängender Sujets, welche viel Raum für eigene Interpretationen lassen, sich aber eindeutig einer filmischen Ästhetik bedienen.“ So beschreibt Produktionsleiterin Maria Ziegelböck (renommierte Portrait- und Modefotografin) ihr Konzept für die  Fotoproduktion „Stille Post“

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LOCAL HEROES

Es ist schon zur gern gesehenen Tradition des Hauses geworden, dass die Galerie der Stadt Wels jährlich drei KünstlerInnen präsentiert, die im Umfeld von Wels leben, deren Arbeit aber weit darüber hinaus ausstrahlt. Die Verschränkung von lokaler Basis, nationalen und internationalen Kunstpositionen und letztlich die Bedeutungslosigkeit der Herkunft für das Werk ist auch dieses Jahr wieder ein zentraler Gedanke der LOCAL HEROES-Reihe.
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KOMISCHE WELTEN

Der Maler und Grafiker Bernd Pfarr (1958-2004) gehörte zum engeren Kreis der Neuen Frankfurter Schule, somit zu den Großen der komischen Kunst.

Sein Werk umfasst klassische gezeichnete Cartoons und Comic-  Strips sowie Gemälde, die durch unerwartete Texte die Vereinigung von Komik und Malerei darstellen. Bernd Pfarr begann seine Karriere mit Cartoons in den  Satirezeitschriften Pardon und Titanic. Continue reading →