LOCAL HEROES 2008

Kontinuierlich widmet sich die Galerie der Stadt Wels – neben nationalen und  internationalen Positionen – auch dem Schaffen jener KünstlerInnen, die in der unmittelbaren Umgebung leben und arbeiten. Die Aufmerksamkeit, die ihnen und ihren Arbeiten zusteht, soll ihnen auf diese Weise auch auf lokaler Basis zukommen.
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KLASSENTREFFEN

Das Private und das Öffentliche gehen in dieser, von Johannes Kastinger kuratierten Ausstellung Hand in Hand. Ausgangspunkt war der Gedanke, dass jede/r Kunstschaffende sich auch durch das persönliche und gesellschaftliche Umfeld definiert. So spielen KollegInnen, in diesem Fall jene der Akademie der Bildenden Künste vor rund 20 Jahren, lebenslänglich eine prägende und identitätsstiftende Rolle. Mehr →

DOUBLE

Ulrike Lienbacher setzt sich in ihren Zeichnungen, Objekten und Fotografien mit gesellschaftlichen Normen, Kontroll- und Disziplinierungszwängen im Verhältnis zum Bedürfnis nach Freiheit, Lust und Selbstbestimmung auseinander. Dabei verbindet sie einen analytischen Anspruch mit einer poetisch erzählerischen Arbeitsweise.

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SCHNEE

„Schwerwiegend ist es zu wissen, dass es nach der Ordnung dieser Welt eine andere gibt.“ Nicht zufällig bemüht Siegfried A. Fruhauf zur theoretischen Fundierung seiner Visual Snow Storm Regulations den radikalanarchischen Künstler & Theoretiker Antonin Artaud. Der große Franzose steht Pate, wenn Fruhauf als Ausgangspunkt seiner Überlegungen den „unkontrolliert über die lichtelektrische Cäsiumoxyd-Schicht auf der Innenseite einer Braun’schen Röhre gelenkten Elektronenstrahl“ nennt – vereinfacht gesagt:

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ANIMALFARM

Thematische Zusammenhänge unterschiedlicher Kunstpositionen werden immer willkürlich konstruiert, bringen aber im Idealfall den gemeinsamen Raum zum Schwingen. Im konkreten Fall wirft die Galerie der Stadt Wels einen Blick auf die Tierwelt und bedient sich damit des ältesten Motivs der Menschheits- bzw. Kunstgeschichte (Stichwort: Wandmalereien der Steinzeit). Verschiedene Zugänge zeitgenössischer Fauna-Reflexionen ergeben einen modernen Fokus auf uralte Techniken.
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METROPOLIS

Franz Josef Altenburg gehe es, sagt Martin Hochleitner (OÖ Landesgalerie), „nicht darum, gute Objekte aus Keramik zu produzieren, sondern Möglichkeiten der Keramik optimal für plastische Konzepte in verschiedenen Kontexten und Funktionszusammenhängen anzuwenden“. In der Galerie der Stadt Wels legt Franz Josef Altenburg einen Schwerpunkt auf seine architektonischen Formen, die in ihrer Ansammlung, Zusammenstellung als ein monumentales Stadtmodell gelesen werden können.

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DIE SCHATZINSEL

Die Liste der KünstlerInnen, die in den vergangenen acht Jahren in der Galerie ausstellten, ist lang. Dank der Freundlichkeit und Großzügigkeit der KuünstlerInnen, mit denen wir zusammenarbeiten durften, entstand eine kleine, aber sehr feine Sammlung von Exponaten. Und das trotz eines Ankaufsbudgets, das eigentlich nur Höflichkeitsgesten als Dank für die Kooperationen erlaubte. Mehr →